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Rede der Historikerin Prof. Dr. em. Helga Grebing

zur Eröffnung der Austellung

Mittwoch, 10. Mai 1933 – Bücherverbrennung in Göttingen. Wer nicht dabei war, konnte es am nächsten Tag im Göttinger Tageblatt lesen: „Am Nikolausberger Weg ordnen sich die studentischen Gruppen und Korporationen zum Fackelzug. Vom Weender Tor bis weit über die Goßlerstrasse hinauf setzt sich Viererreihe hinter Viererreihe beste deutsche Jugend, die das Erbe der Toten von Langemarck gegen die giftige Zersetzung eines feindlich-fremden Ungeistes wahren will. (…) Dichte Zuschauerketten säumen die Bürgersteige…als ob trotz der späten Stunde die halbe Stadt auf den Beinen sei, um Zeuge der historischen Aktion zu werden. Ein Trompetensignal gibt das Zeichen zum Beginn des Fackelzuges, die SS - Kapelle intoniert einen Marsch, und unter Vorantritt der Hakenkreuzfahne des Sturmes 4/82, des Studentensturmes, zieht die akademische Jugend  durch die Straßen der Innenstadt hinauf zum Platz vor der Albanischule. Hier ist schon in den Nachmittagsstunden der Scheiterhaufen errichtet worden und ein Berg von Unrat und Ungeist aufgetürmt, der den läuternden Flammen übergeben werden soll.“

 

Bücherverbrennung – was bedeutete sie? Sie war ein an Symbolik kaum zu überbietendes Ritual in der deutschen Geistes- und Universitätsgeschichte und ist als  ein Teilstück der mit atemberaubendem Tempo sich vollziehenden Zerstörung der ersten Republik in der deutschen Geschichte und der gleichzeitigen Errichtung einer Führerdiktatur zu begreifen, einer Diktatur, die bereits ihre terroristischen Züge erkennen ließ.

 

Begonnen hatte es am 30. Januar 1933 mit der Machtübergabe an Adolf Hitler durch seine Ernennung zum Reichkanzler durch den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg. Schlag auf Schlag ging es weiter: Am 4. Februar mit der Verordnung zur Einschränkung der Versammlungs- und Pressefreiheit, am 17. Februar der Erlass des preußischen Innenministers Hermann Göring, dass die Polizeibeamten „rücksichtslos von der Waffe von der Waffe Gebrauch machen“ sollten unter Androhung von Dienststrafen, wenn sie sich weigerten, am 22. Februar die Übernahme von 50.000 SA- und SS-Angehörigen als Hilfspolizisten, am 28 Februar nach dem einen Tag zuvor von einem kommunistischen Einzeltäter ausgelösten Reichstagsbrand die Reaktion der nationalsozialistisch dominierten Regierung die Außerkraftsetzung aller Grundrechte der Weimarer Verfassung, nach dem Wahlen am 5. März das Verbot der KPD und die Entziehung der von ihr errungenen Reichstagsmandate. Im Laufe des März dann noch die Errichtung des ersten offiziellen Konzentrationslagers in Dachau, die Gleichschaltung der Länder und Gemeinden, am 21. März der so genannte Tag von Potsdam mit der Eröffnung des Reichstags in der Garnisonkirche, am gleichen Tag die „Heimtücke“-Verordnung, die jede Tätigkeit gegen die Regierung verbot, am 23. März das Ermächtigungsgesetz als Scheinlegalisierung der angestrebten Diktatur; am 1. April  der Aufruf zum Boykott jüdischer Geschäfte, Anwälte und Ärzte, am 7. April das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums, mit dem politisch missliebige und vor allem jüdische Beamte aus dem Dienst entfernt werden konnten, die Inszenierung des 1. Mai als „nationalen Feiertag“, am 2. Mai die Besetzung der Gewerkschaftshäuser (165 Vorläufe hatte es bereits im  März gegeben), am 8. Mai die Gleichschaltung der Akademie der Schönen Künste in Berlin und dann: am 10. Mai die „Bücherverbrennung“ (auch hier hatte es im März in Dresden, Braunschweig, Leipzig und Würzburg Vorläufer gegeben). Viel fehlte nun nicht mehr zur Vollendung der Machteroberung und absichernden Machtstabilisierung: das Verbot der SPD am 22. Juni (ihr Vermögen war bereits am 9. Mai beschlagnahmt worden) und die Selbstauflösung der bürgerlichen Parteien – alles seit dem 30. Januar einhergehend mit Verhaftungen, Folterungen und Morden…

 

In der Zeitgeschichtsforschung ist man immer noch geneigt, davon auszugehen, dass die Nazis für ihren Tag X und dem, was ihm folgen sollte, keine verbindliche Strategie besessen haben; das mag so gewesen sein, aber sie hatten seit spätestens 1931 umfassende praktische Erfahrungen sammeln können, die sie nun anwenden konnten: terrorartige Einschüchterung durch die Schlägertrupps von SA und SS gegen die Arbeiterbewegung, doppelzüngige Legalitätsversprechungen, mit denen sie sich den konservativen Eliten anbiederten, hier und da sogar die Übernahme von Regierungs- und Verwaltungsaufgaben (z.B. in Thüringen und in Braunschweig) und die Wahrnehmung vorauseilender Anpassung in Teilen von Polizei, Justiz,  Bürokratie und unter den Hochschullehrern. Wie wir inzwischen gesichert wissen, waren es eben nicht „ die Frauen“, denen Hitler seinen Sieg verdankte, sondern je besser gestellt und  gebildeter Mann oder Frau waren, desto mehr und schneller erlagen sie dem Nationalsozialismus. Es waren auch nicht so sehr die Arbeitslosen, die Hitler wählten, sondern die noch beschäftigten, aber in Existenzängste fallenden Mittelschichten.

 

Das „Dritte Reich“ war in seinen Umrissen bereits vor 1933 zu erkennen, und der generelle ideologische Hintergrund und der politische Antrieb dazu waren es ebenfalls. In der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung und bei vereinzelten liberalen Intellektuellen sind der antidemokratischer Ursprung und das militant aggressive Wesen des Nationalsozialismus zwar zutreffend erkannt worden. Nicht ernst genommen, wenn überhaupt wahrgenommen wurde jedoch der Rassismus als das  alles beherrschende Grundmuster der nationalsozialistischen Politik. Dieser Rassismus war kein zu vernachlässigendes Sammelsurium abwegiger Ideen und Irrlehren, sondern mit ihm wurde der totalitäre Herrschaftsanspruch des Nationalsozialismus fundamental begründet. Dieser Rassismus war der Schlüssel für die Beherrschung zunächst der deutschen Gesellschaft, die rassisch homogenisiert werden sollte, und die Mittel dazu wurden bereits 1933 in ihrem zentralen Stellenwert eingesetzt: Diskriminierung, Entfernung, Ausschaltung, Beseitigung von Fremden, und sie trafen hier historisch begründet in erster Linie die Juden, wie später in fast ganz Europa.

 

Es gibt gewiss einigen Anlass, an der deutschen Arbeiterbewegung zu kritisieren, dass sie Hitler an der Macht nicht verhindern konnte, aber das ändert nichts daran, dass die politische und die moralische Verantwortung für die Machtübergabe an Hitler und die NSDAP die traditionalen Eliten  tragen – Großagrarier, deutschnationale konservatives Bürgertum, Teile der  Bürokratie und der Justiz, Großindustrie, antirepublikanische Presse, eine beachtliche Anzahl der deutschen Professorenschaft. Sie alle waren sich darin einig, die ihnen verhasste Republik samt ihren Trägern abzuschaffen und an ihre Stelle ein autoritäres, offen antiparlamentarisches Präsidialsystem zu setzen. Rücksichtslos betrieben sie ihre Interessenpolitik, und der Reichspräsident Hindenburg unter ihnen. Denn der war, wie wir inzwischen wissen, gar kein tumber seniler Greis, sondern durchaus geistig auf der Höhe der Zeit, wie er sie verstand. Er hätte Hitler nicht zum Reichskanzler ernennen müssen; aber es war seine Mission, die er endlich verwirklichen wollte, die zerstrittene politische Rechte zusammenzuführen und die innere Einigung des deutschen Volkes wie 1914 bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges wieder herzustellen und dabei alle internationalistisch ausgerichteten Kräfte, vor allem Juden und Marxisten, auszuschalten. Und das konnte er, der Generalfeldmarschall, nur mit dem Gefreiten Hitler als Kanzler.

 

In diesem unheimlichen Parallelogramm der Kräfte hatte die Bücherverbrennung ihren Stellenwert als Inszenierung einer doch nur scheinbaren nationalen Spontaneität, die leider nur wenige als „Zwangsnationalisierung“ erkannten: „Ein Volk steht auf“, reinigt sich selbst von „undeutschem Geist“, von „feindlich - fremdem Ungeist“ und ist begeistert bereit, „Unrat und Ungeist“ den „läuternden Flammen“ zu übergeben. Mit der Bücherverbrennung wurde das Signal für die Säuberung der Bibliotheken  gesetzt, der öffentlichen und auch der privaten, und mit ihr verknüpft war die „Säuberung“ der Universitäten. Bereits am 19. April waren die Studentenschaften aufgefordert worden, jüdische und kommunistische Professoren und solche mit einer liberalen und pazifistischen Einstellung zu melden, was an allen bedeutenden Universitäten geschah. Die Zwangsemeritierungen folgten auf dem Fuße – wir  kennen die Namen der bedeutenden jüdischen und teilweise sozialdemokratisch orientierten Naturwissenschaftler in Göttingen: Otto Hahn, James Franck, Richard Courant, Emmy Noether  - , und die Göttinger Universität konkurrierte mit anderen Universitäten um den Rang, ihre ehrwürdigen Hallen besonders schnell „judenrein“ gemacht zu haben.

 

Keineswegs zufällig hießen die Autoren der brennenden Bücher Heinrich Mann, Thomas Mann, Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Ernst Toller, Jakob Wassermann, Franz Werfel – ich setze die Nennung der Namen nicht fort – die Einführung in die Ausstellung und die Ausstellung selbst wird Sie unterrichten. Ich möchte vielmehr darauf hinweisen, dass nicht nur die Werke von Dichtern und Schriftstellern, also ‚Schöne Literatur’, verbrannt wurden; es gab auch eine Indexliste „Politik und Staatswissenschaften“, in der Marx, Engels, Lasalle, Kautsky, Bernstein, Rosa Luxemburg mit der anweisenden Bemerkung „alles“ verzeichnet waren, auf der Rudolf Hilferdings „Finanzkapital“ genannt wurde und von Fritz Sternberg, der drei Jahrzehnte später mein Mentor werden  sollte, seine Studien über den Imperialismus und den Niedergang des deutschen Kapitalismus. Alle, bis auf einen, Juden! Deutsche Juden. Unter den vielen „gesäuberten“ oder sogar ganz vernichteten Bibliotheken befanden sich auch 2.500 Arbeiterbibliotheken in den Gewerkschafts- und Volkshäusern mit einem Bestand von 1,5 Millionen Büchern im Jahre 1933 – ihre Vernichtung gehörte zur radikalen Zerstörung der Netzwerke der Arbeiterbewegung, deren Widerstandskraft gelähmt werden sollte und auch wurde.

 

Die Bücherverbrennung hatte Vorläufer, z.B. am 18. Oktober 1817 beim Wartburgfest, als eine Minderheit der Burschenschaften unter der Anstiftung durch den Turnvater Jahn, der gerade aus dem freiheitlichen ins nationalistische Lager wechselte, unter antisemitischen Sprüchen Bücher verbrannten. Oder der Kardinal von Granada, der 1499 die heiligen Schriften des Islam verbrennen ließ. Die Singularität der Bücherverbrennung 1933 besteht solchen Vorläufen gegenüber darin, wie und mit welchen Folgen sie selbst zum Vorläufer wurde: erst verbrannten die Bücher, bald die Synagogen, dann die Menschen in den Verbrennungsöfen der Konzentrationslager…

 

Das erste Habjahr 1933 könnte als Premiere der „Volksgemeinschaf“, wie sie Goebbels zelebrierte, gelten: „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“, getragen von den „Arbeitern der Stirn und Faust“. Es gibt Zeithistoriker, die seit einiger Zeit so argumentieren; aber sie nehmen das Phantom für die Realität. Es entstand keine „Volksgemeinschaft“. Das ‚Dritte Reich’ war und blieb ein Klassenstaat:  Die soziale Lage der unteren Schichten verbesserte sich gegenüber 1928, also vor der Weltwirtschaftskrise,  nach 1933 trotz der Beendigung der Massenarbeitslosigkeit keineswegs. Gewinner des durch die Rüstung bedingten Aufschwungs war nicht das „deutsche Volk“, sondern dessen Mittelschichten. Und was heißt das deutsche Volk: schließlich gab es politisch noch das, wenn auch immer kleiner werdende „andere Deutschland“.

 

Wer fragt, warum den Nationalsozialisten die Machtbefestigung in den ersten Monaten des Jahres 1933 in einem fast revolutionären Tempo gelang, findet sich häufig mit der Binsenwahrheit konfrontiert, dass man nachher immer klüger sei als vorher. Dem sei entgegengehalten, dass man es zwar nicht hätte wissen müssen, auf welchen Umbruch der Werte die nationalsozialistische Politik zielte, aber man hätte es wissen können. Warum aber fand dieses ‚wissen können’ so wenig Resonanz im Verhalten der meisten Deutschen? In jenen ersten Monaten des Jahres 1933 vollzog sich, vorbereitet durch die Krisenjahre der Republik, in der deutschen Gesellschaft ein fundamentaler Wertewandel, der zu einer fortschreitenden Normalisierung der radikalen Ausgrenzung und Ausschließung der deutschen Juden von den geltenden sozialmoralischen Normen führte. Das verstanden die einst aus der historischen Aufklärung herausgewachsenen sozialen Bewegungen wie die deutsche Arbeiterbewegung so wenig wie viele jüdische Deutsche die Dimension des in Gang gesetzten Ausgrenzungsprozesses ebenfalls nicht erkannten: James Franck und Richard Courant hatten ihre Lehrstühle in Göttingen bereits verloren, wollten dennoch zunächst in Deutschland bleiben, weil sie trotz ihres ausgeprägten Judentums sich innerlich als Deutsche fühlten. Ein weiteres Erklärungsmoment für das Verhalten der meisten Deutschen nach dem 30. Januar 1933 war der rapide Verfall des politisch-kulturellen Selbstbewusstseins und der kritischen Vernunft im liberal-demokratischen Bürgertum und unter den Intellektuellen.

 

Wer von all dem nicht schweigen will, der muss den Mut finden, sich immer wieder zu erinnern: Die Nationalsozialisten herrschten, unterdrückten, mordeten nicht im „Namen des deutschen Volkes“. Es waren Deutsche, die Folterer, die Brand-Redner, die Brandstifter, Deutsche auch die, die angeblich „nichts gewusst haben“, nichts gesehen, nichts gehört, nichts geahnt haben, vor allem nichts von den Judenverfolgungen. Wir wissen inzwischen, dass das nicht wahr ist. Nur ging mehr und mehr in den Jahren nach 1933 verloren von jenen Werten, die die Menschenwürde schützen sollten; man nahm zunehmend als nicht befremdlich, als selbstverständlich hin, was gemessen an diesen Werten als Unrecht, ja als Verbrechen hätte erkannt werden können. Wobei einzuräumen ist, dass die Kenntnisse über die Massenvernichtung der europäischen Juden seit 1941 höchstens, aber immerhin die Hälfte der Deutschen erreicht hat.

 

Wer diesem Deutungshorizont zustimmt, der wird sich nicht damit aufhalten können, nach der Fliegenbeinzählmethode zwischen deutschen Opfern und deutschen Tätern zu unterscheiden oder nach Chronistenart an einzelnen Ereignissen, Entscheidungen und Entscheidungsträgern das Unerhörte fest zu machen. Er wird sich sagen müssen: Es waren alles Deutsche, die die gleiche Sprache sprachen wie Autoren der verbrannten Bücher. Deutsche – wie man so schön und so gerne sagt - wie Du und ich! Damit verknüpft sich dann vielleicht die Einsicht in eine historische Verantwortung, derer sich jeder Deutsche heute, morgen, für immer und über die Generationen hinweg bewusst sein sollte. An dieser historischen Verantwortung ändert auch nichts von dem, was das 20. Jahrhundert weltweit noch zu bieten hatte an Ungeheuerlichkeiten, womit ja so mancher Vordenker in dieser Republik die Singularität der nationalsozialistischen Verbrechen in Frage stellen möchte. Nein, die Vernichtung der europäischen Juden, das Fundament des nationalsozialistischen Herrschaftsanspruchs, bleibt der große mechanistisch-technische Massenmord im 20. Jahrhundert und ist deshalb singulär, und dies auch deshalb, weil er in der großen europäischen Kulturnation, die sich deutsch nennt, erdacht und betrieben worden ist.

 

Lassen Sie mich meinen Vortrag ein wenig friedlicher beenden: Am 4. September 1950 schrieb Max Born aus Edinburgh an seinen Freund Albert Einstein in Princeton, er habe einst dessen Auffassung geteilt, dass das ganze deutsche Volk für die Untaten der Nazis verantwortlich sei. Er, Born, habe sich inzwischen eines besseren besonnen. „Ich denke, es gibt keine Massen-Verantwortlichkeit in einem höheren Sinne …Ich habe genug anständige Deutsche getroffen – vielleicht klein an Zahl, aber echt.“ Einstein antwortete dem Freund: „Was die Deutschen anlangt, habe ich meine Einstellung nicht geändert. (…) Von Geburt sind alle Menschen durchschnittlich gleich. Die Deutschen haben aber eine gefährlichere Tradition als die andern Völker der so genannten Civilisation.“

 

Beides stimmt, würde ich sagen.

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Öffnungszeiten

Di bis So | 10 bis 18 Uhr | Eintritt frei

Führungen

Jeweils dienstags und donnerstags | 17 Uhr | für Gruppen auch nach Vereinbarung und telefonischer Voranmeldung: 0551/400-2485 | Eintritt frei

Aufgrund der großen Resonanz werden zusätzliche öffentliche Führungen (Eintritt frei) durch die Ausstellung angeboten:
24. Mai | ab 12.00 Uhr
31. Mai | ab 10.00 Uhr

Veranstalter

Stadt Göttingen | Fachbereich Kultur
Tel: (0551) 400 2486 | kultur@goettingen.de
www.goettingen.de

Georg-August-Universität Göttingen
www.uni-goettingen.de

Jüdische Gemeinde Göttingen e.V.
www.liberale-juden.de/cms/index.php?id=24